Ein Nachruf

Große Trauer bei Caritas

Nachruf

TraueranzeigeDie gesamte Caritasfamilie trauert um ihren 1. Vorsitzenden Herrn Heinrich Probst, der am 18. Oktober 2019 verstorben istFoto: Schedlbauer

Heinrich Probst im Alter von 76 Jahren verstorben

Viechtach. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich in Viechtach die Nachricht, dass der Vorsitzende des Caritasverbandes und Sparkassengeschäftsstellendirektor i.R. Heinrich Probst am Freitagmorgen plötzlich und ohne vorherige Anzeichen verstorben ist. Probst wurde im Mai 1943 in Viechtach geboren und ist da auch aufgewachsen. Mit seiner Frau Hannelore feierte er noch im September nach 50 Ehejahren die Goldene Hochzeit. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Tochter Ulrike ist verheiratet und lebt in München, während Sohn Rainer in Augsburg zuhause ist.

Vom Lehrling bis zum Geschäftsstellendirektor

Nach der Realschulzeit begann der damals 16-jährige Heinrich eine Bankkaufmannlehre bei der Sparkasse Viechtach. Dort blieb er bis zu seiner Pensionierung im Mai 2008. Probst hat sich vom Lehrling bis zum Geschäftsstellendirketor und Vertreter des Vorstandes hochgearbeitet. Besonders die Ausbildung der jungen Bankkaufmänner und -frauen lag ihm am Herzen. So gehörte er nach seiner Pensionierung immer noch dem Prüfungsausschuss der Industrie und Handelskammer (IHK) an und war regelmäßig in Passau bei den Prüfungen der Bankkaufleute mit dabei. Heinrich Probst war aber auch ein tief gläubiger Mann. Als langjähriges Mitglied des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung engagierte er sich in den Gremien der Katholischen Kirche. Die regelmäßige Übernahme des Lektorendienstes war für ihn gelebter Christlicher Glaube. Aus diesem Grundverständnis heraus war er überaus sozial engagiert. Unter anderem bei der Multiple Sklerose Hilfe, der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Regen oder als regelmäßiger Fahrer der Viechtacher Tafel.

30 Jahre Caritas, ab 2006 Vorsitzender

Sein Herz jedoch schlug für den Dekanatscaritasverband Viechtach, dem er 30 Jahre angehörte, davon lange Zeit als Vorstandsmitglied. Im Dezember 2006 löste er Josef Niedermayer als ersten Vorsitzenden ab. Besonders am Herzen lag ihm der Betrieb des Elisabethenheimes. Nahezu täglich schaute er kurz im Seniorenheim vorbei und erkundigte sich, ob es den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitern gut gehen würde. Heinrich Probst versäumte keine Veranstaltung, die im Heim durchgeführt wurde. Als Caritaschef kümmerte er sich außerdem um die Verwaltung der Mittagsbetreuung in der Mittelschule, leistete unbürokratische Hilfe für in Not gekommene Familien und engagierte sich aktiv in der Flüchtlingsbetreuung.

Mit der Elisabethmedaille ausgezeichnet

Mit der Verleihung der Elisabethmedaille durch den Diözesancaritasdirektor Michael Weißmann wurde sein Wirken bei der Caritas im vergangenen Jahr anlässlich der 20-Jahr Feier im Elisabethenheim gewürdigt. Privat war er gerne zusammen mit seiner Frau Hannelore mit dem Fahrrad unterwegs, oder hielt sich fit durch tägliches Schwimmen im Freibad und aktives Training im Fitnessstudio. Neben seiner Ehefrau Hannelore, den Kindern und Angehörigen trauert insbesondere auch die Caritasfamilie um ihren ersten Vorsitzenden, dessen gelebte Nächstenliebe immer in Erinnerung bleiben wird.

Rückblick und Berichte

Gute Heimauslastung

Caritas Mitgliederversammlung

Caritas sucht ehrenamtliche Tafel-Fahrer


Viechtach. Rückblicke auf das abgelaufene Vereinsjahr, Bilanz- und Rechenschaftsberichte, sowie ein Bericht über den Betrieb des Alten- und Pflegeheimes standen auf der Tagesordnung des Caritasverbandes Viechtach bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Elisabethenheim.
Bevor der Vorsitzende des Caritasverbandes die wichtigsten Aktivitäten des Verbandes auflistete, richtete Viechtachs Bürgermeister Franz Wittmann ein Grußwort an die Versammlung. Besonders lobte das Stadtoberhaupt die Arbeit der Pflegekräfte, die er meint sehr gut bewerten zu können, da er oft bei Geburtstagen vorbeischauen würde und in diesem Jahr bei der Aktion "Rollentausch" einen Tag lang als Hilfspfleger mitgearbeitet hätte. Wittmann versprach weiterhin die wohlwollende Unterstützung des Caritasverbandes durch die Stadt Viechtach.
Als einen Schwerpunkt in der Arbeit der Caritas bezeichnete Vorsitzender Heinrich Probst den Betrieb des Elisabethenheimes.

Die umfangreichen Renovierungsarbeiten seien abgeschlossen

, stellte er fest. Er dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie dem Personal für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit, da es hierbei doch zu manchen Beeinträchtigungen durch Schmutz, Staub oder Baulärm gekommen sei. M

Ein Mann steht vor dem Tisch und ein Mann sitzt auf einem StuhlBürgermeister Franz Wittmann richtet ein Grußwort an die Versammlung. Vorsitzender Heinrich Probst hört interessiert zu.Foto: Schedlbauer

it einem feierlichen Gottesdienst und dem anschließenden Sommernachtsfest wurde der Abschluss dieser Arbeiten im Sinnes- und Erlebnisgarten des Heimes gebührend gefeiert.
Wegen einer soliden Haushaltspolitik konnte die Finanzierung der Maßnahme durch eigene Rücklagen gedeckt werden. Probst erwähnte den Einsatz des Caritasverbandes bei der Unterstützung der Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge, in personeller und in finanzieller Hinsicht, stellte das Engagement bei der Viechtacher Tafel heraus - hierzu sei man dringend auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Fahrern - und bezeichnete die Aktion "Weihnachtskugel", bei der Bedürftigen in verschiedenen Viechtacher Geschäften ein kleiner Weihnachtswunsch erfüllt werden konnte, als eine gute Sache. Deshalb soll die Aktion auch in diesem Jahr wiederholt werden.
Die Kooperation zwischen der Mittelschule und dem Caritasverband wegen der Mittagsbetreuung für die gebundenen Ganztagesklassen wurde auf Wunsch der Schulleitung wieder verlängert, berichtete Probst abschließend.
Steuerberater Alfons Seiderer berichtete darüber, dass der Zweckbetrieb Elisabethenheim Dank einer sehr guten Belegung wiederum einen positiven Jahresabschluss erzielen konnte, wenngleich die Ausgaben im Personalbereich und für die Sachkosten jährlich um einige Prozentpunkte ansteigen würden. Die jeweils zeitnahe Anpassung des Pflegesatzes konnte dazu beitragen, dass die dringend notwendigen Rücklagen für die Renovierungsarbeiten geschaffen werden konnten.
Laut Heimleiter Edwin Schedlbauer konnte wie bereits im Vorjahr auch im Berichtsjahr, sowie im laufenden Jahr eine

Belegung von 99 Prozent

erreicht werden, was von allen sehr lobend zur Kenntnis genommen wurde. Diese gute Auslastung erfordere auch eine entsprechende Anzahl von Mitarbeitern im Pflege-, Betreuungs- und Hauswirtschaftsbereich, erläuterte Schedlbauer, der sich mit der derzeitigen Stellenbesetzung sehr zufrieden zeigte. Besonders erfreut sei man darüber, dass für dieses Schuljahr vier Auszubildende als Pflegefachkräfte und zwei als Pflegehilfskräfte gewonnen werden konnten.
Bei der anschließenden Diskussion stellten die anwesenden Mitglieder zahlreiche Fragen an Heimleiter Schedlbauer und Pflegedienstleiter Markus Quappik. Dabei ging es um die Verteilung der Pflegegrade, oder darum, wie hoch die monatliche Eigenbeteiligung im Pflegeheim ist. Bedauert wurde dabei, dass zwar die Kosten jährlich stiegen, jedoch die Beteiligung der Pflegekassen sich nicht verändert hätte.

Konzert

Bayerische Blasmusik

Ein Nachmittag mit Bayerischer Blasmusik

Viechtach. Auf Vermittlung von Alfons Hauner, der zugleich Mitglied bei der Stadtkapelle und beim Caritasvorstand ist, überraschte eine Abordnung der Musikkapelle die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas Elisabethenheimes. Bei angenehmen herbstlichen Temperaturen präsentierten sie am Sonntagnachmittag im Sinnes- und Erlebnisgarten des Heimes ein Freiluftkonzert mit bodenständiger Bayerischer Blasmusik unplugged und ohne Verstärker. Dabei wechselten traditionsreiche Märsche ab mit Kompositionen von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten. Die Heimbewohner klatschen kräftig mit oder wiegten sich im Dreivierteltakt. Für die große Freude, die die Musikanten den alten Menschen gemacht haben, bedankte sich Caritasvorstand Heinrich Probst und vergaß dabei aber nicht, sie für nächstes Jahr wieder einzuladen. 

Stadtkapelle KonzertBlasmusikkonzert im GartenFoto: Schedlbauer

Dabei sein ist alles

Spaß und Bewegung

Heimolympiade 2019

Fünfkampf im Elisabethenheim - Dabei sein ist alles

Viechtach. Auch in diesem Jahr organisierten die Betreuungskräfte im Elisabethenheim Viechtach eine Heimolympiade, die nun bereits zum 13. Mal in Folge stattfindet. Die Senioren maßen sich im Fünfkampf. Kegelscheiben, Bola Ball, Rollstuhlparcours, Büchsenwerfen und Ballzielwerfen sind die Disziplinen, die von den Heimbewohnern bewältigt werden müssen. Obwohl wie immer der Spaß im Vordergrund stand, waren die Teilnehmer mit vollem Ehrgeiz mit dabei. Alle wollten den vom Pflegedienstleiter Markus Quappik gespendeten Wanderpokal holen. Vor Beginn der sportlichen Aktivitäten zogen 30 Bewohnerinnen und Bewohner mit Olympischer Fahne und Wunderkerzen in den Speisesaal ein, wo ihnen von den Betreuungskräften die einzelnen Wettkämpfe erklärt wurden. Angetrieben vom olympischen Geist und voller Eifer starteten die teils gehbehinderten Senioren die Wettkämpfe. Nach der Bewältigung der einzelnen Durchgänge, die von den Teilnehmern je nach körperlicher Verfassung sehr viel Anstrengung und Kraft forderten, fand am späteren Nachmittag die Siegerehrung statt, die vom Caritasvorsitzenden Heinrich Probst durchgeführt wurde. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Die ersten acht Sieger bekamen dazu noch einen Obstkorb oder andere schöne Sachpreise. Den Wanderpokal holte sich in diesem Jahr Lieselotte Kerscher, die in allen Disziplinen die meisten Punkte erreichen konnte. Nach der Siegerehrung saßen die Bewohner noch einige Zeit im Speisesaal zusammen und freuten sich über ihre persönlichen Leistungen.  

Acht Senioren sitzen nebeneinander auf Stühlen und präsentieren ihre Urkunden. Dahinter stehen Betreuungskräfte und der CaritasvorstandSo sehen Sieger aus. Stolz präsentieren die Siegerinnen der Heimolympiade ihre UrkundenFoto: Schedlbauer


Beten und feiern

Dank für Renovierung

Sommernachtsfest

Elisabethenheim feiert gelungene Hausrenovierung

Viechtach. Mit einem feierlichen Gottesdienst, der von Pfarrer Alexander Kohl aus Bodenmais zelebriert wurde, begann in diesem Jahr das beliebte Sommernachtsfest im Elisabethenheim. Caritasvorsitzender Heinrich Probst hieß neben den vielen Heimbewohnern und Mitarbeitern die Mitglieder der Vorstandschaft, des Ausschusses, Heimbeiratsvorsitzenden Walter Schlicht, sowie die ehrenamtlichen Helferinnen willkommen. Gut 100 Gäste feierten bei angenehmen Temperaturen im Sinnes- und Erlebnisgarten des Heimes.

Gute Hausgemeinschaft und gelungene Renovierung

Probst dankte in seiner Ansprache allen Mitarbeitern des Hauses für die gute Hausgemeinschaft und stellte die gelungene Renovierung und Sanierung der Pflegestationen heraus. Namentlich dankte er den ausführenden Firmen und besonders der Architektin Isabella Hermann, die ebenfalls beim Fest anwesend war. Der anschließende Gottesdienst wurde im Freien gefeiert und von den Poschetsrieder Sängern mit der Waldlermesse umrahmt. Pfarrer Kohl hatte für die Predigt ein Seil mit mehreren Knoten mitgebracht. Das Seil stünde sinnbildlich für die vielen Knoten, die ein einzelner Mensch in seinem Leben alleine nicht lösen kann, aber in der Gemeinschaft könne dies besser gelingen, sagte der Geistliche. Der Pfarrer erinnerte anlässlich des Festes "Maria Königin", dass Maria unter dem Kreuz stand, auf dem ihr Sohn starb. Ein Kind zu verlieren wäre auch ein fester, schier unlösbarer Knoten im Leben eines Menschen. Diesem Thema widmeten sich auch die Fürbitten, die von Heinrich Probst vorgetragen wurden, der um Gottes Hilfe bat, dass die großen und kleinen Knoten im Leben der Menschen gelöst würden.

Aperitif und Galabuffet

Nach dem Gottesdienst servierte Wohnbereichsleitung Heidi Reichenberger mit ihren Pflegerinnen der Station 2 zunächst einen leckeren Aperitif um die Wartezeit zur Buffeteröffnung zu verkürzen. Küchenchef Hans Schauer und sein Team haben nicht nur für den Gaumen, sondern auch für das Auge ein leckeres Buffet vorbereitet, das dem Namen "Galabuffet" mehr als gerecht wurde. Bis lange in die Nacht feierten die Bewohner zusammen mit ihren Angehörigen und den Gästen im Garten des Elisabethenheimes. Dazu passte die musikalische Unterhaltung, ohne Lautsprecher und Verstärker, mit den Poschetsrieder Sängern, die vom "Heimmusiker" Alfred Altmann

Sommernachtsfest

unterstützt wurden. Dazwischen boten Wohnbereichsleiterin Michaela Jäkel und Pflegerin Bettina Pfeilschifter die Einlage "Zwei Damen im Zug", bei der sehr viel gelacht wurde.   


 

Erinnerungen wecken

Vorträge und Aktionen

Aktionswoche - "Die alte Zeit"

Aktionswoche für Heimbewohner und Förderschüler - Vom Brotbacken bis Strohschuhfertigen

Auf einem Tisch liegen viele Gebrauchsgegenstände, die vor 50 oder mehr Jahren verwendet wurden. Um den Tisch sitzen teilweise in Rollstühlen einige SeniorenBetreuungskraft Heidi Schmucker bespricht mit den Bewohnern, wie die Namen der Gebrauchsgegenstände von früherer Zeit sind und für was sie verwendet wurden.Foto: Schedlbauer

Viechtach. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes haben für die in der vergangenen Woche stattgefundene Aktion den Titel "Die alte Zeit" gewählt. Ganz bewusst verzichteten sie auf den Zusatz "gute", weil es früher auch sehr schön war, aber nicht unbedingt alles gut, stellten die Senioren unisono fest. Eine Woche lang lebte im Elisabethenheim die "alte Zeit" wieder auf. Von Montag bis Freitag fanden täglich Aktionen statt, die an das Leben und Arbeiten der Heimbewohner erinnerte, als sie selbst noch jung waren. Mit dabei war eine Schülergruppe des benachbarten Sonderpädagogischen Förderzentrums (SPFZ) mit Förderschullehrerin Kerstin Schleinkofer. Die Kinder konnten von den Senioren lernen, wie man einen Sauerteig - "Ura" - ansetzt, wie Brotteig entsteht, oder wie ein Holzbackofen angeheizt wird bis zum fertig backen von leckerem Bauernbrot. Besonders engagiert hat sich dazu der Küchenchef des Elisabethenheimes Hans Schauer, der mit den Kindern und den Senioren den Weg vom Mehl bis zum Brot anschaulich vorführte. Geduldig erklärte er die dazu notwendigen Arbeitsgeräte wie den Brotstempel, Brotschieber, oder die frischen Tannenzweige - "Kiwisch" - mit denen die restliche Holzkohle vom Ofen entfernt wird und beim Brot für einen besonderen Geschmack sorgen. Die Belohnung für die Hobbybäcker war die Verkostung des gelungenen Bauernbrotes im Pausenhof des Sonderpädagogischen Förderzentrums, in dem auch der Holzbackofen steht. Sehr zur Freude aller Beteiligten wurde die Brotbackaktion mit Blasmusikklängen von "Drunter und Drüber" aus Moos begleitet, weil die Schule ebenfalls eine Aktionswoche veranstaltete mit dem Titel - "Alles dreht sich um Musik".

Eine besondere Aktion dieser Woche im Elisabethenheim war ein Vortrag von Handwerkervorstand Alois Pinzl jun.

Der den Heimbewohnern sehr kurzweilig über die Veränderungen des Handwerks "früher und jetzt" erzählte und dazu die Frage stellte, ob es durch die Modernisierung des Handwerks insgesamt heute besser geworden sei. Die Zuhörer erfuhren dabei, dass das älteste Handwerk das Fassbinderhandwerk war, oder dass es heute nur noch 41 Gewerke mit Meisterprüfung gibt, während es zu früheren Zeiten über 250 Handwerksberufe gab. Pinzl schloss seinen interessanten Vortrag mit der Erkenntnis, dass es früher anstrengender, schmutziger und schlechter bezahlt war und heute wäre es einfach nur "anders".

Alte Gebrauchsgegenstände

für die Küche oder Landwirtschaft stellten sehr anschaulich die Betreuungskräfte Heidi Schmucker, Elke Pinzl und Heike Schreder vor. Auf den Tischen vor den Bewohnern waren handbetriebene Kaffeemühlen, Blechwärmflaschen, Milchkannen, Dreschflegel, Korbschwingen und noch allerlei Gegenstände aufgereiht, über die die Senioren allerhand Geschichten zu erzählen wussten. Zum Abschluss der Aktionswoche wurden von den Heimbewohnern zusammen mit den Betreuungskräften Strohschuhe geflochten. Die Leisten dazu brachte Heidi Schmucker mit, die auch die Grundbegriffe dieses Handwerks an die eifrigen Senioren weitergab. In einer Abschlussbesprechung äußerte sich Heimbeirätin Barbara Sixt sehr zufrieden über die von ihr angeregte Aktionswoche, die im nächsten Jahr sicher wiederholt werden wird.    

Unser Bewohner Michael R. hat vor einigen Wochen seinen Herzenswunsch auf dem Wunschbaum gehängt. Er möchte noch einmal zum höchsten Berg Deutschlands fahren, die Zugspitze. Bürgermeister Franz Wittmann bekam Wind von diesem großen Wunsch und versprach ihm, dass er mit ihm zur Zugspitze fahren wird. Diesen Wunsch von Michael erfüllte der Bürgermeister nun zu dessen 50. Geburtstag. Gemeinsam mit Pflegedienstleiter Markus Quappik erlebten die drei einen wunderschönen Tag auf der Zugspitze.

Danke lieber Bürgermeister Franz Wittmann.

Ein Mann sitzt im Rollstuhl, hinter ihm steht ein Mann. Im Bildhintergrund das Gipfelkreuz der ZugspitzeBürgermeister Franz Wittmann erfüllt dem gehbehinderten Michael R. einen Herzenswunsch - einmal im Leben die Zugspitze zu sehen.Foto: Quappik

Wenn Engel reisen

Musikalische Zugfahrt

Ausflugsfahrt mit der Waldbahn

Heimbewohner unterwegs mit der Waldbahn

Viechtach. Manche Mitreisende in der Waldbahn am Mittwochmittag von Viechtach nach Gotteszell mögen sich gewundert haben, ob sie im Regelzug sitzen, oder ob es sich nicht doch um einen Sonderzug handeln würde. Grund

Gut gelaunte Menschen sitzen in einem Zugabteil, vorne ein Mann mit einem Schifferklavier, der Musik macht.Für eine ausgelassene Stimmung bei der Bahnfahrt sorgte Alfred Altmann mit seinem Schifferklavier.Foto: Schedlbauer

dafür war der Ausflug der Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes, die zusammen mit Pflege- und Betreuungskräften und mit tatkräftiger Unterstützung der Migrationspraktikanten diese Zugfahrt unternahmen und dabei lautstark zu den Klängen des Schifferklaviers von Alfred Altmann im Zugabteil mitsangen und mitklatschten. Die Senioren genossen die Fahrt mit der Waldbahn sichtlich, da viele von ihnen an frühere Zeiten erinnert wurden, an denen sie diese Strecke mit den Triebwägen der Regentalbahn abgefahren sind. Ziel des Ausfluges, an dem auch Caritasvorstand Heinrich Probst und Heimbeiratsvorsitzender Walter Schlicht teilnahmen, war eine Einkehr im Landgasthaus Hacker in Gotteszell, mit dem schattigen Biergarten. Dort herrschte bei kühlen Getränken, deftigen Brotzeiten oder einem erfrischenden Eis beste Stimmung, bis ein heftiger Regenschauer die Ausflügler für kurze Zeit in die Innenräume des Gasthauses vertrieb. Genauso lustig wie die Hinfahrt, war auch die Rückreise. Viel zu schnell wurde der Heimatbahnhof erreicht. Bevor Pflegedienstleiter Markus Quappik die Bewohner mit dem Caritasbus wieder ins Heim transportierte, musste er ihnen versprechen, dass dieser Ausflug mit der Waldbahn bald wieder einmal durchgeführt wird. Besonders erfreut waren die Verantwortlichen über die vorbildliche Unterstützung der Zugbegleitungen, die bereitwillig die Rollstuhlrampe beim Zugausstieg angebracht hatten.

Politik trifft Pflege

Ein Tag in der Pflege

Aktion Rollentausch

Zahlreiche Aktionen bei der Pflegewoche im Landkreis Regen  

Viechtach. Morgentoilette, waschen, anziehen, rasieren und Haare kämmen, das waren die ersten Aufgaben, die Bürgermeister Franz Wittmann früh um 7 Uhr im Elisabethenheim Viechtach auf der Pflegestation zu erledigen hatte. Zusammen mit Wohnbereichsleiterin Michaela Jäkel versorgte er Peter K, der in Pflegegrad 5 eingestuft ist und deshalb vollständig auf Hilfe angewiesen ist. Wittmann, der anlässlich der "Woche der Pflege", an der Aktion "Rollentausch" teilnahm, konnte hautnah die Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger kennen lernen. Der Grundpflege am frühen Morgen folgte die Aufgabe des Frühstückausteilens und der Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme. Kaum war das Frühstück abgeräumt, wartete der nächste Auftrag auf den Bürgermeister. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner durften an diesem Vormittag ein Wohlfühlbad im neu ausgestalteten Pflegebad genießen. Die Intimsphäre wahrend, half Wittmann beim Transfer, füllte die Badewanne mit warmem Wasser, gab wohlriechenden Badezusatz dazu und suchte Licht- und Musikeffekte aus, mit denen die moderne Badewanne ausgestattet ist. Die hochbetagte Maria W. genoss das Vollbad in vollen Zügen und schlief in diesem Wohlgefühl sogar in der Wanne ein. Den Körper abtrocknen, vollständig eincremen und anschließend bekleiden gehörte ebenfalls zu den Aufgaben, die Wittmann zusammen mit Pflegerin Roswitha Schmerbeck zu erledigen hatte. Bevor es um 10 Uhr in die wohlverdiente Pause ging, unterstützte Bürgermeister Wittmann, den die Bewohnerinnen und Bewohner mit "Franz" ansprechen durften, eine an Demenz erkrankte Frau beim Einnehmen der Zwischenmahlzeit. Es gab frischen Obstsalat, den Betreuungskraft Elke Pinzl zuvor mit einigen Bewohnerinnen zubereitet hatte. Während der Pause lobte der Bürgermeister die Pflegekräfte, die sehr liebevoll mit den Betreuten umgehen würden, wenngleich er selbst diese Arbeit nicht machen könnte, stellte das Stadtoberhaupt für sich fest. Die tägliche Begegnung mit schwer pflegebedürftigen Menschen würde ihn viel zu sehr belasten daher habe er höchsten Respekt vor dieser Aufgabe, für die er sich mehr Anerkennung und Wertschätzung wünschen würde. Zum Abschlussgespräch kamen Sozialamtsleiter Horst Kuffner und Pressesprecher Heiko Langer vom Landratsamt Regen dazu. Ihnen schilderte der Bürgermeister seine unterschiedlichen Eindrücke, die er an diesem Vormittag gewonnen hätte. Neben der Erkenntnis, dass sich die Pflegekräfte hingebungsvoll um die pflegebedürftigen Heimbewohner kümmern würden, haben ihn die schweren Pflegefälle emotional sehr berührt und wieder einmal aufgezeigt, dass das Leben nicht endlich wäre. Horst Kuffner bestätigte den hohen Bedarf nach vollstationären Pflegeplätzen und Plätzen für die Kurzzeitpflege im Landkreis Regen. Die 722 Betten, die in den elf Pflegeheimen im Landkreis vorgehalten werden, wären voll belegt, wusste der Leiter des Sozialamtes, der auch für die Heimaufsicht zuständig ist. Pflegedienstleiter Markus Quappik nutzte die Gelegenheit und brachte die Kritik an, dass Fachkräfte in Altenheimen von umliegenden Krankenhäusern mit der Auslobung einer Prämie von mehreren Tausend Euro gegenseitig abgeworben würden. Dann war das Pausengespräch auch schon zu Ende, weil der Bürgermeister von Pflegerin Roswitha zur nächsten Aufgabe gerufen wurde. Büroarbeit war angesagt. Schließlich musste alles was im Vormittag an den Bewohnern durchgeführt wurde noch dokumentiert werden.

Infostand am Stadtplatz

Gelungene Aktion

Pflegeaktionswoche

Nicht nur Blumen brauchen Pflege.

Mit dieser Aktion wollten wir darauf hinweisen, dass jeder Mensch irgendwann einmal pflegebedürftig werden kann und sich daher rechtzeitig damit auseinandersetzen sollte. Die Aktion fand im Rahmen der Pflegewoche statt. Pflegerinnen und Pfleger des Elisabethenheimes verteilten dazu am Stadtplatz beim Mittwochsmarkt Blumen mit einer Anhängekarte. Die Aktion kam bei den Passanten sehr gut an und es wurden viele Fragen gestellt.

Vier Senioren sitzen am Stadtplatz auf einer Bank. Fünf Pflegekräfte in roten Jacken stehen hinter ihnen und haben jeweils eine Blume in der HandPflegekräfte und Bewohner am Stadtplatz Viechtach bei der Aktion: "Nicht nur Blumen brauchen Pflege"Foto: Schedlbauer

Erinnerungen

Für Mütter

Muttertag im Elisabethenheim

Wie jedes Jahr findet am Montag nach Muttertag eine Muttertagsfeier für die Bewohnerinnen und Bewohner im Elisabethenheim statt. Die Betreuungskräfte haben zuvor den Saal festlich dekoriert. Küchenchef Hans Schauer verwöhnt die Gäste mit einer fünfstöckigen Erdbeersahnetorte, die in kurzer Zeit verputzt war. Die Damen erhielten jeweils eine Rose als kleine Muttertagsaufmerksamkeit.

Der Koch schneidet ein Stück von der fünfstöckigen Muttertagstorte ab und reicht es an eine Frau weiter. Im Hintergrund der vollbesetzte SpeisesaalDie Bewohner haben schon fast die ganze Torte verputzt.Foto: Schedlbauer


Tradition lebt

Singen und tanzen

Alt und Jung unterm Maibaum vereint

Schüler des SFZ stellen Maibaum im Elisabethenheim auf

Viechtach. Die "Viechtacher Freunde" haben auch im Caritas Elisabethenheim als "verhinderte" Maibaumdiebe zugeschlagen. Statt des Maibaums, der zuvor von den größeren Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) sichergestellt wurde, nahmen sie kurzerhand die metallische Einfassung mit. Heimleiter Edwin Schedlbauer nahms gelassen und spendete zwei Kästen Bier. Somit waren Maibaum und Einfassung wieder vereint, so dass der gemeinsamen Feier von Schülern, Lehrern und Senioren nichts mehr im Wege stand. Schnell wurde der von den Schülern des SFZ zusammen mit Hausmeister Martin Pritzl schön geschmückte Baum von einigen Buben per Muskelkraft aufgestellt.   

"Tiritomba" und "Hulapalu"

Kinder mit bunten Bändern tanzen auf der Wiese neben dem MaibaumDie Kinder der Schulvorbereitenden Einrichtung tanzen den Bändertanz neben dem soeben aufgestellten MaibaumFoto: Schedlbauer

lauteten die Titel der ersten Lieder, mit denen gut 100 Kinder des SFZ in der Dr. Schellerer-Straße ihre Nachbarn vom Elisabethenheim begrüßten. Rektorin Birgit Heigl-Venus freute sich bei ihrer Begrüßungsansprache besonders darüber, dass der Brauch des gemeinsamen Maibaumaufstellens auch in diesem Jahr wieder gepflegt wurde. Vielleicht lag es an den zahlreichen Frühlingsliedern, die von den Mädchen und Buben zusammen mit ihren Lehrkräften gesungen wurden, dass sich trotz der vorangegangenen Abkühlung doch noch einige Sonnenstrahlen sehen ließen. Und so waren Senioren und Kinder in fröhlicher Runde vereint, sangen Frühlingslieder, erfreuten sich an den Farben- und Bändertänzen der Kleinen und sangen zum Schluss noch im gemeinsamen Chor.
Danach lud Heimleiter Edwin Schedlbauer noch zu einer Brotzeit ein, die sich die Kinder des SFZ gerne schmecken ließen.

Für Leib und Seele

Essen und beten

Osterfrühstück im Elisabethenheim

Ein Mann steht in der Mitte des Saales in dem zahlreiche Senioren auf den Tischen sitzenVor dem Osterfrühstück singen und beten die Heimbewohner gemeinsam mit Diakon Josef AignerFoto: Schedlbauer

Es ist gute Tradition, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes am Ostersonntag mit dem Caritasvorstand, der Heimleitung, der Pflegedienstleitung und  dem Pflegepersonal zu einem gemeinsamen Osterfrühstück treffen. Von der Küche wird dazu ein reichhaltiges Frühstücksbuffet vorbereitet. Ehrengast ist seit vielen Jahren Diakon Josef Aigner, der vor dem Frühstück mit den Bewohnern eine kurze Andacht gestaltet. Es wird gebetet und es werden Lieder gesungen. Im Anschluss daran segnet Aigner die Speisen und besprengt sie mit Weihwasser. Anschließend geht der Diakon auf die Stationen und segnet dort ebenfalls die Speisen für die Bewohner, die nicht zum Speisesaal kommen können.
Das Osterfrühstück ist eine lang gehegte Tradition des Hauses, auf das sich die Heimbewohner immer sehr freuen.

Österliches Angebot

Mit Besuch zufrieden

Osterbasar 2019 ein voller Erfolg

Bürgermeister Franz Wittmann eröffnet Osterbasar im Elisabethenheim

Verkauf von Osterschmuck und Kressetöpfchen

Viechtach. Mit dem Wunsch für ein gutes Geschäft, eröffnete Bürgermeister und Mitglied des Caritasausschusses Franz Wittmann zusammen mit dem Vorsitzenden des Caritasverbandes Heinrich Probst am Freitagmittag den Osterbasar im Elisabethenheim. Heimbewohnerin und Mitglied des Heimbeirates Barbara Sixt hat den Basar zusammen mit den Betreuungskräften Christine Kayko, Elke Pinzl, Susann Hagengruber, Heike Schreder und Sandra Brandl vorbereitet. Angeboten werden neben selbst gebastelten Osterschmuck, Kressetöpfchen, Osterkarten, Palmgerten, Osterkerzen oder Ostergestecke. Die Waren mit religiösem Hintergrund, wie Palmgerten oder Osterkerzen wurden zuvor von Diakon Josef Aigner gesegnet und mit Weihwasser besprengt.  Die "Kunden" konnten den Besuch beim Ostermarkt mit einem gemütlichen Kaffeetrinken verbinden, dazu wurde Selbstgebackenes angeboten. Der Markt war von Freitag, 05.04.2019 bis Sonntag 07.04.2019 jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Organisatorin Barbara Sixt war mit dem Verkaufsergebnis mehr als zufrieden.

Auf dem Bild sind sechs Personen zu sehen. Drei Frauen und drei Männer, die in die Kamera lächeln. Eine der Frauen sitzt im Rollstuhl. Die anderen Personen stehen hinter ihrNach der Eröffnung des Ostermarktes durch Bürgermeister Franz Wittmann (li) freuen sich (v.li.) Caritasvorsitzender Heinrich Probst, Betreuungskräfte Elke Pinzl und Christine Kayko, Heimbeiratsvorsitzender Walter Schlicht und Organisatorin Barbara Sixt (vorne) auf möglichst viele Kunden.Foto: Schedlbauer

Aktion Wunschbaum

Nachmittag im Hallenbad

Herzenswunsch: Noch einmal Schwimmen

Einmal im Leben wollte Maria Mühlbauer noch zum Schwimmen gehen – Wunsch ging im Hallenbad Viechtach in Erfüllung


Viechtach. Während der Adventszeit im letzten Jahr starteten die Betreuungs- und Pflegekräfte des Elisabethenheimes die Aktion „Wunschbaum“. Die Bewohnerinnen und Bewohner durften an die Betreuungskräfte einen Herzenswunsch richten, den diese auf einem Notizzettel notierten, der ähnlich einem Baumblatt am Wunschbaum im Eingangsfoyer des Heimes angebracht wurde. Heimbewohnerin Maria Mühlbauer wünschte sich, dass sie trotz ihrer Pflegebedürftigkeit noch einmal zum Schwimmen gehen kann. Als die 79-jährige Seniorin noch körperlich fit war, drehte sie zuletzt ihre Schwimmrunden im Hallenbad in Zwiesel und davor in Bad Mergentheim, wo sie zuvor gewohnt hat. Wegen zunehmender Pflegebedürftigkeit musste Maria Mühlbauer ins Pflegeheim umziehen. Ein selbständiger Schwimmbadbesuch ist ihr seit langer Zeit nicht mehr möglich.

Fünf Menschen stehen zusammen im Schwimmerbecken des HallenbadesMaria Mühlbauer freut sich aufs Schwimmen.Foto: Schedlbauer

Heimleiter Edwin Schedlbauer hat von dem Herzenswunsch der Heimbewohnerin erfahren.

Als aktiver Tauchsportler fragte er bei seinen Vereinskameraden im Tauchclub Heckflossen an, ob er mit der Seniorin am Trainingsnachmittag zum Schwimmen kommen könne. Vorstand Markus Mühlbauer und sein Stellvertreter Kurt Bauer waren von dieser Idee begeistert und sicherten sofort Unterstützung zu. In Begleitung von Wohnbereichsleitung Heidi Reichenberger und Pflegepraktikant Eric Kargbo machte sich die Seniorin auf den Weg zum Hallenbad. Der Gang vom Parkplatz bis zur Schwimmhalle war für Mühlbauer sichtlich anstrengend und sie benötigte dafür einige Pausen. Aber als sie dann endlich ins Schwimmbecken eintauchte, war sie in ihrem Element. Abgesichert von den Rettungsschwimmern des Tauchclubs, drehte Maria Mühlbauer einige Runden im handwarmen Wasser. Glücklich und etwas erschöpft verließ die Seniorin erst nach über einer Stunde das Schwimmbecken. Der Tauchclub lud sie anschließend noch zu Kaffee und Gebäck ein. Ein wohl unvergesslicher Nachmittag ging damit für Maria Mühlbauer zu Ende, an den sie sicher noch lange Zeit zurück erinnern wird.  

Spaß und Freude

Feste feiern

Fasching im Elisabethenheim

Herzlich Willkommen bei unserer Fotostrecke zum Faschingsnachmittag am "Unsinnigen Donnerstag"

Fasching 2019

Transfer erleichtern

Rücken schonen

Heim bekommt neue Patientenlifter

Mitarbeiter werden in die Handhabung der neuen Patientenlifter eingewiesen

Igor Neubauer von der Firma Arjo erläutert den Pflegekräften die Handhabung der neuen Patientenlifter. Die Lifter sollen die Pflege erleichtern. Die Bewohner können aus dem Bett, dem Rollstuhl, oder bei Notfällen auch vom Boden liegend aus hochgehoben werden. Die Lifter schonen sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner, als auch die Pflegekräfte. Die Lifter werden hauptsächlich bei den Bewohnertransfers eingesetzt. Sie dienen zur Unterstützung bei Toilettengängen und werden auch als Badewannenlifter eingesetzt. Für die bisher verwendeten Lifter gibt es keine Ersatzteile mehr, so dass sie ausgesondert werden müssen. Pflegedienstleiter Markus Quappik will seine MitarbeiterInnen fit im Umgang mit den Liftern machen, weil dadurch ein Rücken schonendes Arbeiten gewährleistet ist.

Ein Mann bedient einen Patientenlifter, in dem ein anderer als Probant hochgeliftet wirdIgor Neubauer von der Firma Arjo führt die neue Generation der Patientenlifter vorFoto: Schedlbauer

 
WBL und Palliativ-Fachkraft Heidi Reichenberger spricht einleitende Worte zur Fortbildung mit dem Thema: Sterbebegleitung
 
Anne-Marie Mitterhofer, Bildungsreferentin für Hospiz- und Palliativseelsorge referiert über Angebote der seelsorgerischen Begleitung Sterbender, aber auch der MitarbeiterInnen.
 
Heimleiter Edwin Schedlbauer bedankt sich zusammen mit der Organisatorin der Fortbildung Heidi Reichenberger bei der Referentin Anne-Marie Mitterhofer für ihren engagierten Vortrag mit einem Blumenstrauß.

Seelsorge in der Pflege

Tod und Sterben

Pflege- und Betreuungskräfte nutzen Fortbildungsangebot

Bildungsreferentin für Hospiz- und Palliativseelsorge Anna-Marie Mitterhofer referiert im Elisabethenheim

Viechtach. Wohnbereichsleitung und Pflegefachkraft für Palliativ-Care Heidi Reichenberger hat sich um eine Vortragsreihe mit der Bildungsreferentin für Hospiz- und Palliativseelsorge Anna-Marie Mitterhofer von der Diözese Regensburg gekümmert. Der erste Vortrag fand Mitte Februar statt. Die Bildungsreferentin sprach zum Thema: Angebote der seelsorgerischen Begleitung. Dabei ging es nicht nur um multimorbide Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch um die Betreuung Angehöriger, aber auch des Pflegepersonals.
Mitterhofer konnte dazu sehr viele Beispiele aus ihrer langjährigen Praxis mit in den Vortrag einbeziehen. Im Anschluss fand ein aktiver Gedankenaustausch zu dem Thema statt. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Heimleiter Edwin Schedlbauer bei der Referentin für ihren interessanten Vortrag.

Zahlreiche Pflegerinnen und Pfleger sitzen im Stuhlkreis und hören der Referentin zuPflege- und Betreuungskräfte beim Vortrag über Angebote seelsorgerischer BegleitungFoto: Schedlbauer


Herzlichen Glückwunsch

Maria Wurzer wurde 101

Älteste Viechtacherin feiert 101. Geburtstag

Landrat und Bürgermeister gratulieren Maria Wurzer im Elisabethenheim

Viechtach. Erwartungsfroh sitzt Maria Wurzer am Sonntagvormittag bequem in ihren Pflegerollstuhl in der Pflegeoase im Elisabethenheim und empfängt ihre Gäste. Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Franz Wittmann, stellvertretender Landrat Erich Muhr, Caritasvorsitzender Heinrich Probst und die Pflegerinnen und Pfleger des Seniorenheimes. Bürgermeister Franz Wittmann liest ihr die Urkunde der Stadt Viechtach vor und übermittelt die Grüße des Ministerpräsidenten Markus Söder. Als Geschenk für die Jubilarin hat das Stadtoberhaupt eine flauschige Wolldecke eingepackt, die stets für wohlige Wärme sorgen soll. Mit einem prächtigen Blumenstrauß gratulierte stellvertretender Landrat Erich Muhr für den Landkreis Regen. Maria Wurzer wurde am 10. Februar 1918 in Blossersberg als eines der jüngeren von zehn Kindern des Landwirtsehepaars Wurzer geboren. Am elterlichen Bauernhof half Maria Wurzer nach der Volksschule in Viechtach aus. Später arbeitete sie als Haushälterin bei einer Ruhmannsfeldener Apotheke. Im Rentenalter bezog sie eine Wohnung mit ihrer Schwester Anna Penzkofer in Viechtach wo sie auch als Haushälterin und Köchin für ihren Bruder, dem Schönauer Pfarrer Josef Wurzer tätig war. Seit 2013 lebt sie nun im Elisabethenheim, wo sie sich sehr wohl fühlt. Mit einem Gläschen Sekt, den sie immer noch sehr gerne mag, stieß sie mit den Gratulanten auf ihr hohes Alter an.

Eine Frau im Rollstuhl. Hinter ihr stehen mehrere PersonenZu den ersten Gratulanten von Maria Wurzer im Elisabethenheim gehörten (von links) Bürgermeister Franz Wittmann, Caritasvorsitzender Heinrich Probst, Wohnbereichsleiterin Michaela Jäkel und stv. Landrat Erich Muhr.Foto: Schedlbauer


Aus- und Weiterbildung

Änderung der Heimprüfung

Neue Qualitätsprüfrichtlinien werfen ihre Schatten voraus

Fortbildungsveranstaltung in Regensburg - Regelmäßige Schulung unserer Pflegekräfte

Voll besetzt war unser Caritas Kleinbus, mit zur Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 30. Januar 2019 nach Regensburg gefahren wurde. Thema der Fachtagung im Caritas Diözesanverband, waren die neuen Qualitätsprüfrichtlinien, die ab 01. November 2019 in Kraft treten.

Die Qualitätsprüfungen von vollstationären Pflegeeinrichtungen nach dem neuen Verfahren starten ab November 2019 auf der Basis von bundesweit gültigen Prüfrichtlinien. Diese werden derzeit von den Medizinischen Diensten gemeinsam mit den Pflegekassen erarbeitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Dienste werden für die Prüfaufgaben speziell geschult. Auch hierzu laufen derzeit die Vorbereitungen in der MDK-Gemeinschaft.
Die Qualitätsdarstellung wird zukünftig auf drei Säulen stehen: auf ausgewählten MDK-Qualitätsprüfergebnissen nach neuem Prüfverfahren, auf Qualitätsdaten (Ergebnisindikatoren), die die Heime selbst erheben und auf allgemeinen Informationen zur Einrichtung.
Dies alles soll zum Nutzen unserer Bewohnerinnen und Bewohner sein.

Neun Frauen und M�nner stehen vor einem roten Kleinbus

Gruppenbild nach der Schulung im Caritasverband Regensburg.
(v. li.) Markus Maierthaler, Pascal Bledau, Michaela Jäkel, Tanja Krempl, Janine Quappik, Heidi Reichenberger, Sylvia Wilhelm, Ramona Köppl. (vorne) PDL Markus Quappik
Foto: Caritas

Beruhigend und aufregend

Therapie mit Hund

Therapiehündin Emmi besucht Bewohner

Vierbeiner bringt Augen der Senioren zum Leuchten

Einmal im Monat kommt Therapiehundeführerin Bettina Kernbichl mit ihrer Hündin Emmi ins Elisabethenheim zu einer Therapiestunde mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern. Dann steht für die Senioren ausgiebiges Streicheln, Schmusen und Spielen mit der Mini Australian Shepherd Hündin auf dem Programm. Wenn sie ihr warmes, weiches Fell unter den Händen spüren, wenn eine feuchte Nase sie sanft anstupst, um ein Leckerlie zu bekommen, und die Hündin einfach frischen Wind in den Heimalltag bringt, fangen die Augen der Senioren an zu leuchten.In der Tat wirken sich Hundebesuche überaus positiv auf die Senioren aus. Das bestätigt auch Pflegedienstleiter Markus Quappik. Am liebsten wäre es den Bewohnern, wenn Bettina Kernbichl mit Hündin Emmi jede Woche vorbei schauen würde.

Die Kosten dafür trägt die Bewohnervertretung

Ein kleiner Hund sitzt auf einem Tischchen und wird von Senioren gestreicheltUnsere Bewohnerinnen verteilen an die Emmi gerne LeckerliesFoto: Schedlbauer

Mehrere ältere Menschen sitzen im Kreis. Ein kleiner Hund bekommt von einem Mann LeckerliesTherapiehund Emmi mit Frauchen Bettina Kernbichl zu Besuch bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern die mit der Mini Australian Shepherd Hündin viel Spaß habenFoto: Schedlbauer

Die Aufwandsentschädigung für die Hundetherapie wird von den Einnahmen der Weihnachtstombola, bzw. den Kleiderflohmärkten bestritten. Heimleiter Edwin Schedlbauer dankt dafür besonders Bewohnerin Barbara Sixt für die Organisation der Tombola und der Flohmärkte.

Mitbestimmung

Vielfältiges Programm

Sitzung der Bewohnervertretung

Die Bewohnervertretung des Elisabethenheimes traf sich zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr bereits am Dienstag, 08. Januar um 10.00 Uhr im Besprechungsraum des Heimleiters.

Jahresprogramm wurde festgelegt.

Haupttagesordnung war die Festlegung des Jahresprogramms. Von der Heimleitung wurden wieder zahlreiche Vorschläge vorgelegt, die von den Mitgliedern der Bewohnervertretung ergänzt, bzw. abgesegnet wurden. Vorsitzender Walter Schlicht bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf die vielen Programmpunkte, die in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Vier Frauen und ein Mann sitzen um einen Konferenztisch herum

Die Bewohnervertretung des Elisabethenheimes bei ihrer ersten Tagung im Jahr 2019
Im Bild (von links): Lieselotte Kerscher, Rosmarie Pfeffer, Aloisia Köhler, Barbara Sixt und Vorsitzender Walter Schlicht

Foto: Schedlbauer

Glück und Gesundheit

Wünsche für 2019

Ein gutes und erfolgreiches neues Jahr

Bürgermeister Franz Wittmann und Kaminkehrermeister Alois Pinzl verteilen Glücksbringer im Elisabethenheim

Zum Start des neuen Jahres statteten Bürgermeister Franz Wittmann und Bezirkskaminkehrermeister Alois Pinzl jun. auch in diesem Jahr am Neujahrstag den Bewohnern im Elisabethenheim einen Besuch ab, um ihnen die besten Wünsche für 2019 zu überbringen. Mit einem Glückskleestöckchen in dem ein kleiner Kaminkehrer steckte und einigen persönlichen Worten wandte sich der Bürgermeister an jeden einzelnen Heimbewohner. Auch die bettlägerigen Pflegebedürftigen wurden dabei nicht vergessen. Stadtrat Alois Pinzl jun. stellte sich dabei als "echter" Rauchfangkehrer vor und nicht nur als "Neujahreskaminkehrer". Dabei ging er auch kurz auf den allgemeinen Volksglauben ein, der dem "schwarzen Mann" eine glücksbringende Rolle zuschreibt. Mit Wunder dürfte das allerdings nicht in Zusammenhang gebracht werden sagte Pinzl und da er in seiner traditionellen Handwerkskleidung erschien, durften ihn die Senioren anfassen und an seinen Knöpfen drehen, was ja besonders viel Glück bringen soll. Ein wenig Glück und Gesundheit könnten sie gut gebrauchen stellten die Senioren des Caritasheimes fest und freuten sich über den Besuch der beiden Glücksbringer weil damit dem Glück für 2019 nichts mehr im Wege stehen kann.

Ein Mann in Kaminkehrerkleidung und ein Mann mit Glücksklee stehen mitten unter den Bewohnern des HeimesAuch in diesem Jahr überbrachten Bürgermeister Franz Wittmann und Kaminkehrermeister Alois Pinzl jun. den Bewohnern des Elisabethenheimes die besten Wünsche zum neuen Jahr. Foto: Schedlbauer

Festlich und besinnlich

Glühwein und Kerzenduft

Weihnachten 2018

WeihnachtsfeierVollbesetzter Speisesaal bei der stimmungsvollen WeihnachtsfeierFoto: Schedlbauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu einer feierlichen und besinnlichen Weihnachtsfeier tragen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes am Mittwoch, 12. Dezember 2018 im Speisesaal. Zur Feier konnte Heimleiter Edwin Schedlbauer zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen die Pfarrer der beiden Konfessionen Dr. Werner Konrad und Roland Kelber. Außerdem der Seniorenbeauftragte Helmut Preiß, Caritasvorsitzender Heinrich Probst, sowie zahlreiche Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Die Betreuungskräfte haben die Tische im Speisesaal schön dekoriert und auch der Christbaum war schon fertig geschmückt von Bettina Penzkofer. In diesem Jahr sorgte die Kollnburger Blaskapelle (Badern) für die musikalische Unterhaltung, außerdem wurde von den Musikern auch manche kurze Weihnachtsgeschichte vorgetragen.
Mit dem Stück "Wer klopfet an"? erzählten Heike Schreder, Barbara Sixt, Christine Kayko und Elke Pinzl singend und spielend die Geschichte vom Heiligen Paar.
Mit Glühwein, Punsch, Plätzchen oder Weihnachtsstollen wurden die Gäste aus der Heimküche versorgt. Ein weiterer Höhepunkt war die von Heimbeirätin und Bewohnerin organisierte Tombola, bei der es wieder schöne Preise zu gewinnen gab. Es war wieder eine schöne Weihnachtsfeier, von der die Bewohnerinnen und Bewohner noch Tage später erzählen.

Dank an die Ehrenamtlichen Helferinnen für ihr christliches Engagement


Sie organisieren Andachten und übernehmen Besuchsdienste im Elisabethenheim

Viechtach. Mit einem kleinen Geschenk verbunden mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Viechtacher Lokal, bedankte sich Caritasvorsitzender Heinrich Probst bei den Damen des „Ehrenamtlichen Arbeitskreises“ im Elisabethenheim Viechtach. Über zehn Jahre engagieren sich die Damen und organisieren jeden Freitag Gebetsandachten, übernehmen Mesnerdienste, helfen mit bei Festen und Feiern, oder engagieren sich im Besuchsdienst. Anlässlich der Bewohnerweihnachtsfeier im Speisesaal des Elisabethenheimes, würdigte Probst die Verdienste der Ehrenamtlichen, ohne die der Heimalltag ein wenig einsamer und trauriger wäre sagte der Caritasvorsitzende. Über dieses Lob freuten sich (von links) Renate Kaiser, Ilse Wagner, Elisabeth Winkler, Evi Schötz, Anne Gmach, Anneliese Petermichl und Maria Gierl.

Weihnachtsfeier

Lob und Tadel

Erinnerung an Kinderzeit

Nikolausbesuch im Elisabethenheim

Nikolaus besucht auch die bettlägerigen Heimbewohner

Viechtach. Sehr zur Freude der Heimbewohner im Elisabethenheim besuchte sie der Heilige Nikolaus am Donnerstagnachmittag. Mit Bischofsstab, Mitra, rotem Mantel und dem goldenen Buch ausgestattet, betrat Bischof Nikolaus (Alois Pinzl) den Speisesaal des Elisabethenheimes, in dem 60 Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Betreuerinnen voller Spannung auf den Besuch des "Heiligen" warteten. Die Senioren verkürzten sich die Wartezeit im schön dekorierten Speisesaal mit dem Singen von Weihnachtsliedern und dem Vortragen von Adventsgeschichten. Über jeden einzelnen Bewohner wusste der Nikolaus aus seinem Goldenen Buch zu berichten, was zu großer Heiterkeit führte. Unter den Gästen war auch Caritasvorstand Heinrich Probst Nach dem Auftritt im Speisesaal besuchte der Nikolaus noch die bettlägerigen Bewohner und überreichte auch an diese einen Schokoladennikolaus.

Der Nikolaus mit Rauschebart und rotem Mantel liest aus dem goldenen BuchDer Nikolaus liest aus seinem goldenen BuchFoto: Schedlbauer

Galerie

Es weihnachtet sehr

Markt und Begegnung

Guter Besuch beim Weihnachtsbasar im Elisabethenheim

Verkaufserlös für soziale Betreuung der Bewohner  

Mehrere Menschen stehen in einem Raum, eine Frau sitzt im Rollstuhl. Hinter ihnen sind Weihnachtsartikel auf einem Tisch aufgebautBarbara Sixt (von rechts) und Betreuerin Christine Kayko freuten sich bei der Eröffnungsfeier über den Besuch von Heimbeiratsvorsitzenden Walter Schlicht, Pfarrvikar Markus Meier, Caritasvorsitzenden Heinrich Probst, dritten Landrat Erich Muhr und Stadtrat und Seniorenbeauftragten Helmut Preiß.Foto: Schedlbauer

Viechtach. Am Freitagnachmittag eröffneten Caritasvorsitzender Heinrich Probst und Heimbeirätin und Organisatorin Barbara Sixt den inzwischen schon zur Tradition gewordenen Adventsmarkt im Foyer des Elisabethenheimes in der Dr. Schellerer-Straße. Nicht die Höhe des Verkaufserlöses wäre entscheidend, sondern die vielfältigen Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes mit den Besuchern außerhalb der Einrichtung sagte Heimleiter Edwin Schedlbauer bei der Begrüßung der Gäste. Dritter Landrat Erich Muhr, Seniorenbeauftragter Helmut Preiß, Pfarrvikar Markus Meier und Heimbeiratsvorsitzender Walter Schlicht waren Gäste bei der offiziellen Eröffnung. Nach den kurzen Ansprachen der Ehrengäste herrschte reges Treiben im Eingangsfoyer und in der Cafeteria des Elisabethenheimes. Der von Bewohnern und Betreuungskräften organisierte Weihnachtsbasar lockte auch am Samstag und Sonntag noch viele Kaufinteressenten an. Die meisten der Verkaufsartikel wurden von den Senioren zusammen mit ihren Betreuungskräften selbst gebastelt oder von Angehörigen und Geschäftspartnern gespendet. Und so wechselten praktische Stricksachen, selbst gebastelte Weihnachtskarten, Adventskränze, Türkränze und Weihnachtsschmuck, sowie selbst eingemachte Marmeladen und Geleegläser ihren Besitzer. Außerdem wurden Kaffee, Kuchen und Gebäck angeboten, so dass die "Kunden" von außerhalb mit den Bewohnern ins Gespräch kamen und ein klein wenig Heimatmosphäre schnuppern konnten.
Bürgermeister Franz Wittmann, der am Wochenende ebenfalls vorbei schaute, lobte den "schönen Adventsmarkt" und freute sich darüber, dass dieser Markt inzwischen zu einer festen Einrichtung in Viechtach während der Vorweihnachtszeit geworden ist. Der Erlös dieser Weihnachtsaktion soll für die soziale Betreuung der Heimbewohner verwendet werden.


Religiöse Feste

Mittelpunkt im Heim

Kirchweihfest im Elisabethenheim

Ein Musiker sitzt mit einem Schifferklavier auf einem Stuhl. Daneben sitzen noch drei MenschenMusikalisch unterhält Alfred Altmann. Caritasvorstand Heinrich Probst und Pfarrer Alexander Kohl lassen sich die Kirchweihnudeln schmeckenFoto: Schedlbauer

Gottesdienst und Kirchweihgebäck

Viechtach. Am Montag vor dem hohen Kirchweihfest fand ein feierlicher Gottesdienst  am Nachmittag in der Heimkapelle statt, der von Pfarrer Alexander Kohl zelebriert wurde. Kohl, der zugleich auch stellvertretender Caritasvorsitzender ist ging in seiner Predigt auf das zuvor vorgetragene Lukas Evangelium ein, bei dem sich Jesus selber bei dem Zöllner Zachäus eingeladen hat, der danach die Hälfte seines Vermögens an die Armen abgegeben hat. Das Wort des Geistlichen griff Caritasvorsitzender Heinrich Probst auf und lud die Gäste zur anschließenden "weltlichen Feier" in den Speisesaal des Heimes zu Kaffee und selbstgebackenen  "Kirwanudeln" ein, die aus der Heimküche Johann Schauer stammten. Die Feier wurde von Alfred Altmann musikalisch umrahmt, der es wiederum schaffte, dass viele der Bewohnerinnen und Bewohner bei den bekannten Liedern gerne mitsangen.


Senioren sitzen an einem langen Tisch als TafelNach dem feierlichen Gottesdienst lassen sich die Bewohner im Speisesaal Kaffee und Kirchweihnudeln schmeckenFoto: Schedlbauer

Mitgliederversammlung

Positive Bilanz

Caritasverband engagiert für sozial Benachteiligte

Drei Männer sitzen an einem TischCaritasvorsitzender Heinrich Probst (Mitte) informiert über die vielfältigen Aufgaben des Caritasverbandes. Mit ihm am Vorstandstisch sitzen der stellvertretende Caritasvorsitzende Pfarrer Alexander Kohl (re.) und Steuerberater Alfons Seiderer.Foto: Schedlbauer

Aus der Mitgliederversammlung des Caritasverbandes Viechtach - Gute Belegung im Elisabethenheim

Viechtach. Einen umfangreichen Arbeitsbericht über die Aufgaben des Caritasverbandes im Dekanat Viechtach konnte dessen Vorsitzender Heinrich Probst am Donnerstagabend bei der Mitgliederversammlung im Elisabethenheim präsentieren, zu der er neben den anwesenden Mitgliedern auch Pfarrer Alexander Kohl, Bürgermeister Franz Wittmann mit Stadtrat Albert Dirnberger und Bezirksrat Heinrich Schmidt begrüßen konnte. Vor dem Berichtemarathon wurde den kürzlich verstorbenen Mitgliedern Carola Pätzold und Heinrich Wagner mit einer Schweigeminute gedacht. Vorsitzender Probst erinnerte an die vielen Termine, die er und andere Vorstandsmitglieder im Elisabethenheim oder im Diözesanverband in Regensburg wahrgenommen haben. Neben zahlreichen Besprechungen von Vorstand und Ausschuss besuchten die Vorstandsmitglieder im Elisabethenheim  die Weihnachtsfeier, das Sommerfest, sowie die Kirchweihfeier, bei der im vergangenen Jahr wieder ein feierlicher Kirchweihgottesdienst stattfand, den der zweite Vorsitzende des Caritasverbandes Pfarrer Alexander Kohl in der Heimkapelle zelebrierte. Als Höhepunkt in diesem Jahr bezeichnete Probst die Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Elisabethenheimes an der auch der Diözesancaritasdirektor Michael Weißmann teilnahm.

Probst hob besonders das Engagement der Pflegekräfte und Hauswirtschaftskräfte im Elisabethenheim  hervor,

ohne dessen enormen Einsatz für die ihnen anvertrauten Senioren, das Haus keinen so guten Ruf hätte. Der Vorsitzende erinnerte an das Engagement des Verbandes bei der Mittagsbetreuung in der Mittelschule, bei der Viechtacher Tafel und bei der Betreuung von Flüchtlingen, für die sich insbesondere Heimleiter Edwin Schedlbauer einsetzt.
Probst kündigte für das nächste Jahr umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten für das Heim an, die nach 20 Jahren Betriebszeit nun einmal notwendig seien.
Ob dafür auch die finanziellen Mittel zur Verfügung stünden,  klärte Steuerberater Alfons Seiderer die Mitglieder auf. Seiderer berichtete darüber, dass der Zweckbetrieb Elisabethenheim Dank einer sehr guten Belegung wiederum einen positiven Jahresabschluss erzielen konnte, wenngleich die Ausgaben im Personalbereich und für die Sachkosten jährlich um einige Prozentpunkte ansteigen würden.  
Zufrieden über die Belegungssituation im Berichtsjahr 2017 äußerte sich auch Heimleiter Edwin Schedlbauer. "Eine außergewöhnliche Auslastung von über 99 Prozent, kann nur gelingen, wenn eine gute und professionelle Pflege und Betreuung durch die Pflegekräfte  sichergestellt sei", lobte der Heimleiter seine Mitarbeiter. Dass im Elisabethenheim die Verpflichtung zur Nachwuchsgewinnung im Fachkraftbereich sehr ernst genommen wird, machte Schedlbauer daran fest, dass jedes Jahr eine Ausbildungsstelle als Pflegefachkraft besetzt wird. Für nächstes Jahr kündigte er an, dass sogar zwei Ausbildungsstellen für Pflegefachkräfte und weitere zwei für die Pflegehelferausbildung zur Verfügung gestellt würden.
Noch habe das Elisabethenheim  kein Personalproblem freute sich der Heimleiter, was er mit den guten Arbeitsbedingungen und der gerechten Entlohnung der Mitarbeiter begründete.
Das auch die Qualität im Haus stimmt, darüber klärte Pflegedienstleiter Markus Quappik die Mitglieder auf, der von der kürzlich statt gefundenen, unangekündigten Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen berichtete. Trotz der neu eingeführten Pflegedokumentation, die nach dem schlankeren System der "Strukturierten Informationssammlung" (SIS) durchgeführt wird, konnte eine Gesamtprüfnote von 1,2 erreicht werden, was von den anwesenden Caritasmitgliedern mit viel Applaus anerkennend belohnt wurde.  
Nach Abarbeitung der Tagesordnung informierte Susi Limbeck über eine geplante Weihnachtsaktion für bedürftige Menschen. So sollten in mehreren Geschäften oder Einrichtungen ein

Wunschbaum

aufgestellt werden, an dem Wunschzettel angebracht werden sollen, die von bedürftigen Menschen vorher mit einem Wunsch versehen wurden. Diese Zettel können von Kunden mitgenommen werden, die gerne etwas Gutes tun und diesen Weihnachtswunsch, der bis zu 25 Euro limitiert wird, erfüllen wollen. Das Ganze sollte dann unter der Verantwortung des Caritasverbandes vertraulich ablaufen.
Edwin Schedlbauer lud die Mitglieder noch zum Besuch des

Fluchttrucks

ein, der am Dienstag, 23. Oktober ab 17 Uhr am Stadtplatz von Viechtach steht und in dem die Besucher die Geschichte eines Flüchtlings hautnah an Spiel- und Hörstationen nachempfinden können.
Mit einem herzlichen Dank an die Mitglieder der Vorstandschaft und des Ausschusses für die ehrenamtliche engagierte Arbeit schloss Caritasvorsitzender Heinrich Probst die Mitgliederversammlung

Aktivität im Altenheim

Spaß und Bewegung

Heimolympiade

Senioren sitzen vor ihren Betreuerinnen und zeigen ihre Urkunden „So sehen Sieger aus“ – Voller Freude und auch ein wenig stolz präsentieren die ersten sechs Punktesieger nach der Heimolympiade ihre Urkunden. (vorne v.li.) Hedwig Mühlbauer, Maria Mühlbauer, Lieselotte Kerscher, Ernestine Schauer, Schötz Rosa, Elisabeth Wittenzellner. Mit den „Olympiateilnehmern“ freuten sich (hinten stehen v.li.) Betreuungskraft Tomas Achatz, Sandra Brandl, Elke Pinzl und Susann Hagengruber.Markus Quappik

Fünfkampf im Elisabethenheim

Spaß stand im Vordergrund

Seit nun zwölf Jahren in Folge findet im Elisabethenheim Viechtach die Heimolympiade statt. Die Senioren messen sich im Fünfkampf. Kegelscheiben, Bola Ball, Rollstuhlparcours, Büchsenwerfen und Ballzielwerfen sind die fünf  Disziplinen, die von den Heimbewohnern bewältigt werden müssen. Obwohl wie immer der Spaß und das dabei sein im Vordergrund stehen, sind die Teilnehmer mit vollem Ehrgeiz mit dabei. Alle wollen den vom Pflegedienstleiter Markus Quappik gespendeten Wanderpokal holen. Vor Beginn der sportlichen Aktivitäten zogen 29 Bewohnerinnen und Bewohner mit Olympischer Fahne und Wunderkerzen in den Speisesaal ein, wo ihnen durch die zusätzlichen Betreuungskräfte die einzelnen Wettkämpfe erklärt wurden. Angetrieben vom olympischen Geist und voller Eifer starteten die teils gehbehinderten Senioren die Wettkämpfe die auch vom Caritasvorsitzenden Heinrich Probst verfolgt wurden. Nach der Bewältigung der einzelnen Durchgänge, die von den Teilnehmern je nach körperlicher Verfassung sehr viel Anstrengung und Kraft forderten, fand am späteren Nachmittag die Siegerehrung statt, die vom Pflegedienstleiter Markus Quappik durchgeführt wurde. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Die ersten sechs Sieger bekamen dazu noch Blumen, einen Obstkorb oder andere schöne Sachpreise. Den Wanderpokal holte sich in diesem Jahr Liselotte Kerscher, die in allen Disziplinen die meisten Punkte erreichen konnte. Nach der Siegerehrung saßen die Bewohner noch einige Zeit im Speisesaal zusammen und freuten sich über ihre persönlichen Leistungen.