Mitbestimmung im Heim

Konstituierende Sitzung

Walter Schlicht als Vorsitzender der Bewohnervertretung bestätigt

Heimbeiratswahlen im Elisabethenheim - Zahlreiche Aktionen geplant - Sanierungsarbeiten im Heim im vollen Gange

Viechtach. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Elisabethenheimes haben für die nächsten zwei Jahre eine neue Bewohnervertretung gewählt, die die Interessen der 80 Heimbewohner gegenüber der Heimleitung vertreten wird. In der konstituierenden Sitzung wurde Kreisrat Walter Schlicht als erster Vorsitzender und Bewohnerin Barbara Sixt als dessen Stellvertreterin jeweils einstimmig bestätigt. Die weiteren Mitglieder sind Lieselotte Kerscher, Rosa Zimmermann und Elisabeth Winkler. Die Bewohnervertretung kümmert sich um die Belange der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner, haben Mitspracherecht bei der Verpflegungsplanung, der sozialen Betreuung und der Freizeitangebote im Heim. Außerdem wirken die Heimbeiräte auch bei baulichen Veränderungen, oder der Festlegung des Pflegesatzes mit.  Die Aufgaben der Bewohnervertretung sind im Pflege- und Wohnqualitätsgesetz(PfleWoqG) geregelt, das für Betreiber von Alten- und Pflegeheimen bindend ist. Heimleiter Edwin Schedlbauer dankte bei der ersten Zusammenkunft der künftigen Bewohnervertretung den ausgeschiedenen Mitgliedern und wünschte sich auch mit dem neuen Gremium eine gute und konstruktive Zusammenarbeit, die Vorsitzender Walter Schlicht jederzeit gerne zusicherte. In einem Kurzvortrag klärte der Heimleiter über die Rechte und Pflichten der Bewohnervertretung auf, die auch jederzeit eine Bewohnerversammlung einberufen könne. Die neu gewählten Mitglieder der Bewohnervertretung nahmen sogleich ihre Tätigkeit auf. Einem Rückblick auf die im Januar und Februar durchgeführten Veranstaltungen folgte ein Ausblick auf weitere Aktionen im ersten Halbjahr 2019.

Der Veranstaltungskalender ist wieder prall gefüllt.

Herausragende Aktionen werden sein ein Plüschtier- und Kleiderflohmarkt, Osterbasar und Osterfrühstück, Maibaumaufstellen mit den Kindern des Sonderpädagogischen Förderzentrums, ein Biergartenbesuch in Gotteszell mit Bahnanreise und die Organisation einer Mottowoche. Heimleiter Schedlbauer berichtete über Neueinstellungen von Pflegekräften und informierte über den Einzug von zwei Bewohnerinnen. Ausführlich erläuterte der Pflegeheimchef die derzeit laufenden

Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen.

So wurden die Pflegebäder neu gefliest und mit modernen Badmöbeln ausgestattet. Zusätzlich wurden Wohlfühlbadewannen installiert mit Licht- und Musikeffekten während die Wände jeweils ein großes, von Britta Wahlers gemaltes Vogelbild zieren. Im Speisesaal und auf allen Etagen werden neue Böden verlegt und die Wände neu gestrichen. Außerdem werden Rammschutzplatten an den Wänden angebracht und die gesamte Beleuchtung nach den Bedürfnissen dementiell erkrankter Bewohner neu konzipiert. Schedlbauer bedankte sich für das Verständnis der Bewohner, deren Angehörigen und des Pflegepersonals für die zusätzliche Belastung während der Baumaßnahmen. Beiratsvorsitzender Walter Schlicht lobte die Renovierungsmaßnahmen, weil es seiner Meinung nach der richtige Weg sei, in den Gebäudebestand ständig zu investieren, als nach 25 Jahren eine Generalsanierung durchführen zu müssen.
Mit einem herzlichen Dank und der Überreichung eines kleinen Geschenks an die ausgeschiedenen Mitglieder des Heimbeirates Rosmarie Pfeffer und Aloisia Köhler schloss Vorsitzender Schlicht die erste Sitzung der neu gewählten Bewohnervertretung.

Zwei Frauen sitzen im Rollstuhl und fünf weitere Personen stehen hinter ihnen. Der neu gewählte Heimbeirat mit den ausgeschiedenen Mitgliedern. (von links) Rosmarie Pfeffer, Aloisia Köhler, Lieselotte Kerscher, Elisabeth Winkler, Rosa Zimmermann, Heimbeiratsvorsitzender Walter Schlicht, Stellvertretung Barbara Sixt und Heimleiter Edwin SchedlbauerFoto: Quappik


Heimmitwirkung

Mitsprache ist wichtig

Bewohnervertretung - eine wertvolle Einrichtung im Altenheim

Im Elisabethenheim Viechtach existiert eine absolut aktive und engagierte Bewohnervertretung oder wie zu früheren Zeiten auch Heimbeirat genannt. Die Bewohnervertretung wird jeweils für einen Zeitraum von zwei Jahren gewählt. Die Zahl der Mitglieder orientiert sich an der Bettenanzahl des Heimes. Wir verfügen über 80 Plätze. Somit besteht unsere Bewohnervertretung aus fünf gewählten Mitgliedern.

Die Aufgaben der Bewohnervertretung sind unterschiedlich

und können sehr umfangreich sein. So wirken die Mitglieder der Bewohnervertretung mit bei der Beantragung des Pflegesatzes. Eine Selbstverständlichkeit bei uns ist es, dass wir das Jahresprogramm gemeinsam besprechen und die Wünsche des Heimbeirates berücksichtigt werden. Außerdem sind uns die Mitglieder der Bewohnervertretung behilflich, wenn wir Neueinzüge haben. Sie begleiten die neuen Heimbewohner in der Eingewöhnungsphase. Auch die Gestaltung der Gemeinschaftsräume, der Aufenthaltsbereiche, sowie der Außenanlagen wird mit den Bewohnervertretern besprochen. Die

Mitsprache bei der Gestaltung von den Festen und Feiern

Vier Frauen und ein Mann sitzen um einen Konferenztisch herum

Die Bewohnervertretung des Elisabethenheimes bei ihrer ersten Tagung im Jahr 2019
Im Bild (von links): Lieselotte Kerscher, Rosmarie Pfeffer, Aloisia Köhler, Barbara Sixt und Vorsitzender Walter Schlicht
Foto: Schedlbauer

gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Bewohnervertretung.
Die Zusammenarbeit mit Heimleitung, Pflegedienstleitung, Hauswirtschaftsleitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter funktioniert in unserer Einrichtung bestens und ist von Vertrauen und Harmonie geprägt. Bei Heimbegehungen durch die FQA werden auch die Mitglieder der Bewohnervertretung befragt.
Somit ist die Bewohnervertretung eine wichtige Institution, die durch ihr Engagement dafür sorgen, dass sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Elisabethenheim wohl fühlen.